
Thermografie
Eine Wärmebildkamera misst die Oberflächentemperaturen von Bauteilen und stellt sie als Bild dar. So werden Schwachstellen erkennbar, die mit bloßem Auge verborgen bleiben. Entscheidend ist nicht das farbige Bild, sondern seine fachkundige Auswertung – denn Spiegelungen, Sonneneinstrahlung oder hinterlüftete Fassaden führen schnell zu Fehldeutungen.
Was eine Thermografie zeigt
- Wärmebrücken an Balkonen, Stürzen, Rollladenkästen und Anschlüssen
- fehlende oder fehlerhafte Dämmung in Fassade und Dach
- Undichtigkeiten an Fenstern und Türen
- Bereiche mit erhöhtem Tauwasser- und Schimmelrisiko
- Verlauf von Heizungs- und Fußbodenheizungsleitungen
- Temperaturverteilung an Heizkörpern und Verteilern
Außen-, Innen- und Anlagenthermografie
Die Außenthermografie liefert einen schnellen Überblick über die gesamte Gebäudehülle. Die Innenthermografie zeigt Details an kritischen Anschlüssen – besonders aussagekräftig in Kombination mit einem Blower-Door-Test, weil einströmende Kaltluft dann deutlich sichtbar wird. Die Anlagenthermografie hilft bei der Suche nach Leitungsverläufen, Verstopfungen oder ungleich durchströmten Heizflächen.
Die richtigen Bedingungen
Aussagekräftige Gebäudeaufnahmen entstehen in der Heizperiode bei einem deutlichen Temperaturunterschied zwischen innen und außen – idealerweise frühmorgens, ohne Sonneneinstrahlung, Regen oder starken Wind. Wir planen den Termin passend zur Wetterlage und orientieren uns an DIN EN 13187.
Ihr Ergebnis
✅ Bericht mit Wärme- und Vergleichsfotos
✅ Fachliche Bewertung jeder Auffälligkeit
✅ Priorisierte Empfehlungen für Maßnahmen
✅ Grundlage für Sanierungsplanung und Energieberatung
✅ Dokumentation für Gewährleistung und Abnahme
✅ Kombinierbar mit Blower-Door-Test
